Bedienungsanleitungen für Thermostate

Der richtige Dreh für angenehme Wärme

Mit dem Thermostatventil können Sie die Raumtemperatur in einem Bereich von +6 bis +26 Grad Celsius steuern. Die auf dem Thermostatventil aufgedruckten Zahlen dienen nur als Einstellhilfe.

Wichtiger Hinweis:

Mit den Thermostatventilen an den Heizkörpern stellen Sie nicht die Heizkörpertemperatur, sondern die Raumtemperatur ein!

 

Wenn Sie z.B. das Thermostatventil auf 2 einstellen und der Heizkörper daraufhin nicht warm wird, bedeutet das, dass die Raumtemperatur über dem eingestellten Wert liegt und das Ventil sich deswegen nicht öffnet.

 

1. Ersteinstellung

Stellen Sie den Thermostat auf einen mittleren Wert ein, bei den meisten Ventilen ist eine Empfehlungsmar­kierung vorhanden. Warten Sie eine Reaktionszeit von 2 bis 3 Stunden ab. Ist die Raumtempe­ratur für Sie behaglich, erübrigt sich jegliches Nachstellen. Empfinden Sie aber den Raum als zu kühl oder zu warm, so drehen Sie das Handrad um eine Markierung vor oder zurück.

 

2. Regelmäßiges Heizen

Auch bei mehrstündiger Abwesenheit oder nachts sollten Sie das Thermostatventil nicht ganz zurückdrehen, sondern höchstens um eine Stufe. Dies verhindert, dass die Wände auskühlen und durch die Wiedererwärmung wesentlich mehr Heizenergie verbraucht wird als bei regelmäßiger Beheizung.

 

3. Nachtabsenkung

Die Heizungsanlage ist so eingestellt, dass sich die Heizleistung zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr morgens automatisch reduziert. Das bedeutet, dass Sie auch bei voll aufgedrehten Heizkörpern nachts in Ihren Räumen nur eine Temperatur von ca. +18 Grad erreichen. Deshalb ist es in der Regel auch nicht notwendig, dass Sie abends vor dem zu Bett gehen die Thermostatventile zurückdrehen.

 

4. Tagesbetrieb

Tagsüber und abends ist die Heizungsanlage so eingestellt, dass bei regelmäßiger Beheizung eine Temperatur von mindestens über +20 Grad Celsius erreicht werden kann.

 

5. Frostschutzstellung „*“

Die Thermostate sollen nie ganz auf Null gedreht werden, sondern höchstens bis auf das Frostschutzzeichen (*). Diese Stellung verhindert, dass bei Außentemperaturen unter Null Grad Heizkörper oder Heizungsleitungen in der Wohnung einfrieren können.

 

6. Unterschiedliche Zimmertemperaturen

Halten Sie Türen zwischen Räumen, deren Raumtemperatur unterschiedlich eingestellt ist, geschlossen.

 

7. Lüften

In der Übergangszeit und im Winter ist eine Dauerlüftung mit gekipptem Fenster auf keinen Fall empfehlenswert. Lüften Sie mehrmals täglich kurzzeitig, für mehrere Minuten, mit ganz geöffneten Fensterflügeln.

 

8. Urlaub

Bei längerer Abwesenheit während der Heizperiode wie z.B. Urlaubsreisen dürfen die Thermostate nicht auf Null gestellt werden, sondern sind mindestens auf Stufe 2 zu stellen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Wohnung so stark auskühlt, dass Wasser führende Leitungen einfrieren und platzen.

 

9. Sommerbetrieb

Die Zentralheizungsanlage ist heizungsseitig im Sommer ausgestellt. Es empfiehlt sich, im Sommer die Thermostatventile voll aufzudrehen, damit die Ventile durch die Temperaturschwankungen auch im Sommer in Bewegung bleiben und die Schließmembrane und Stifte nicht festsitzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Thermostatventile, die über mehrere Monate auf Null gestellt waren, festsitzen und dann, wenn die Heizung wieder gebraucht wird, sich nicht mehr öffnen lassen.

 

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.